IT & Management

Kategorie: IT Management, Unternehmensführung & Controlling

Digitalisierung ist für drei Viertel der Mitarbeiter mittelständischer Unternehmen ein Megatrend, weshalb der Anspruch an IT & Management zwar hoch ist, aber der Digitalisierungsgrad wird meist als relativ gering empfunden. Auch gehört Digitalisierung bei der Mehrheit der Unternehmen nicht zu den expliziten Unternehmenszielen. Bei immerhin fast zwei Dritteln wird sie in die Strategie integriert.



Digitalisierung: Im Mittelstand gibt es noch Optimierungspotenziale

Während Rechnungswesen und Finanzen gut vorbereitet sind, gibt es Personal und Wissensmanagement Nachholbedarf. Vor allem die primären Leistungsprozesse sind noch deutlich ausbaufähig, ebenso wie der Datenschutz. Das zeigt die Deloitte-Studie „Digitalisierung im Mittelstand“. (hier geht es zur Studie)


Digitalisierung hat hohe strategische Relevanz für den Mittelstand

Während der Mittelstand sich über die Bedeutung der Digitalisierung im Klaren ist, hapert es noch an den konkreten Vorstellungen. 73 Prozent halten das Thema für aktuell oder sehr aktuell, 76 Prozent sehen eine hohe strategische Relevanz. Das trifft vor allem auf den Handel zu, im Dienstleistungssektor noch nicht ganz so sehr und in der Industrie noch weniger.


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Interne und externe Digitalisierungstreiber

Es gibt interne und externe Digitalisierungstreiber. Zu den internen gehören Prozess- und Kostenstruktur-Optimierungen, organisatorische Veränderungen und zunehmendes Datenvolumen. Zu den externen Treibern zählen Kunden- und Lieferantenanforderungen, veränderte Marktkonstellationen und politische Vorgaben. Viele interne Treiber entstehen allerdings erst durch externen Druck, was vielen Unternehmen noch gar nicht klar ist.


IT & Management: Rechtzeitig mit Digitalisierung auseinandersetzen

Die rechtzeitige Auseinandersetzung mit den Potenzialen und Folgen der Digitalisierung wird existenzentscheidend sein. Abgesehen von der Hebung von Effizienzen sind fast alle betrieblichen Prozesse und Kommunikationskanäle betroffen, sie wird sich bereits mittelfristig auf das Gesamtunternehmen auswirken. Die Digitalisierung auf einzelnen Unternehmensebenen vorantreiben reicht nicht aus, ein eigener ganzheitlicher Ansatz muss her.


Datensicherheit ist Herausforderung bei Digitalisierung

Bei Unternehmen mit einem hohen Digitalisierungsgrad stellen vor allen die Datensicherheit und -qualität, die Steuerung einer fragmentierten Infrastruktur und die Transparenz von Erfolgen, Misserfolgen und Kosten Herausforderungen dar. Von hoher Relevanz sind Informationssicherheit, Enterprise Collaboration, Business Activity Management und Business Rules Management.


Einbettung der Digitalisierung in Unternehmensstrategie

Die Einbettung der Digitalisierung in die Unternehmensstrategie ist kein explizites Unternehmensziel, wird aber von 61 Prozent der Unternehmen oft als Unterstützungsfunktion betrieben. Während 91 Prozent der managergeführten Unternehmen die Digitalisierung in die Strategie einbetten, sind es bei den eigentümergeführten nur 52 Prozent. Insgesamt planen 78 Prozent der Mittelständer nach eigenen Angaben die Digitalisierung systematisch, was Experten bezweifeln, da nur 25 Prozent tatsächlich eine Einzelplanung für Digitalisierungsprojekte betreiben. Rund 80 Prozent kontrollieren die Digitalisierung anhand von Kennzahlen, persönlichen Gesprächen und Berichten, wobei dies eher informell ist.


Veränderung der Geschäftsmodelle durch Digitalisierung

Über ein Drittel rechnet mit maßgeblichen Veränderungen des Geschäftsmodells durch Digitalisierung in den nächsten drei Jahren, vor allem bei der Ertragsmechanik, der Ressourcenstruktur und der Produkt-Markt-Kombination. Dagegen glaubt nur ein Drittel eine Veränderung der Wertschöpfungskette selbst.


Digitalisierung trägt klassische Wertschöpfungs-Schemata ab

Die Digitalisierung trägt die klassischen Wertschöpfungs-Schemata ab, sodass Information gegenüber Produkten im Fokus stehen. Während gerade Rechnungswesen, Finanzen, IT und Controlling gut auf die Veränderungen vorbereitet werden, gibt es Nachholbedarf bei Personal, Wissensmanagement und Rechtsabteilung aus. Insgesamt ist der Vorbereitungsgrad bei allen primären Leistungsprozessen nur durchschnittlich. Eine Kontrolle der Digitalisierungsprojekte erfolgt vor allem im Controlling, in der Beschaffung und im Marketing. Hingegen ist die Umsetzung der Datenschutzanforderungen nicht ausreichend.


Effektivität und Effizienz der Digitalisierungsprojekte wird mit gut bewertet

Die Effektivität der Digitalisierungsprojekte bewerten 59 Prozent, die Effizienz 46 Prozent mit gut. Externe Experten sehen gerade den ersten Fall skeptisch, da viele Mittelständler wegen ihrer Struktur kaum den vollen Funktionsumfang von Systemen ausreizen können. Die Unternehmensgröße wirkt sich dabei stark auf den Reifegrad ab. 87 Prozent der Befragten sehen konkrete Optimierungsbedarfe.


Ihre Ansprechpartnerin

Pia Gabel IT & Management

Pia Gabel

Strategin – Mar­ke­te­rin – Möglich Macherin

Telefon: +49 (0) 3378 1 8989 464
E-Mail: pga@piagabel.com


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